Sie haben zehn Arbeitsplätze, einen Server oder Microsoft 365 und niemanden, der sich hauptberuflich darum kümmert. Bisher ruft man bei Problemen „den IT-Mann“ an, und am Monatsende kommt eine Rechnung, die keiner vorhersagen konnte. Wer nach den Kosten für IT-Betreuung in Luxemburg sucht, will meistens eins wissen: Was zahle ich im Monat, und was bekomme ich dafür? Dieser Artikel ordnet das ehrlich ein.
Zwei Preismodelle: Stundenabrechnung oder Pauschale pro Arbeitsplatz
Abrechnung nach Aufwand (Stunden oder Tickets). Sie zahlen, wenn etwas kaputt ist. Das wirkt günstig, solange nichts passiert. Das Problem: Der Dienstleister verdient an Störungen, nicht an deren Vermeidung. Und Ihre Kosten sind nicht planbar. Ein französischer Ratgeber zur infogérance nennt die Abrechnung pro Ticket deshalb ausdrücklich „unvorhersehbar“ und meist ohne verbindliche Reaktionszeiten.
Pauschale pro Arbeitsplatz oder Benutzer (infogérance au forfait). Sie zahlen einen festen Betrag pro Arbeitsplatz und Monat. Dafür kümmert sich der Dienstleister laufend um Updates, Virenschutz, Überwachung und Support. Der Dienstleister hat ein Interesse daran, dass wenig kaputtgeht, denn jede Störung kostet ihn Zeit.
Dazwischen gibt es Mischformen: eine Grundpauschale plus Einsätze, die extra abgerechnet werden. Hier lohnt der genaue Blick, was in der Pauschale steckt und was nicht.
Mit welchen Kosten Sie rechnen können: der Marktrahmen
Viele IT-Dienstleister in Luxemburg veröffentlichen keine Preise. Sie bekommen ein Angebot erst nach einem Gespräch. Um trotzdem eine Größenordnung zu haben, hilft der Blick in die Nachbarländer:
- Ein französischer Ratgeber (Stand September 2026) nennt für Kleinstbetriebe mit 1–20 Arbeitsplätzen 20 bis 80 € netto pro Arbeitsplatz und Monat, für KMU mit 20–250 Arbeitsplätzen 30 bis 120 € netto für eine vollständige infogérance.
Daraus ergibt sich ein grober Rahmen von ca. 20 bis 120 € netto pro Arbeitsplatz und Monat. Wichtig: Das sind Werte aus Ratgebern der Nachbarländer, keine Luxemburger Marktstudie. Die Spanne ist groß, weil hinter dem gleichen Wort sehr unterschiedliche Leistungen stecken. Am unteren Ende steht oft nur Fernwartung zu Bürozeiten. Am oberen Ende sind Sicherheit, Firewall, Überwachung rund um die Uhr und feste Reaktionszeiten dabei.
Was den Preis treibt
Ob Sie eher am unteren oder oberen Ende landen, hängt von wenigen Fragen ab:
- Wie viele Arbeitsplätze, Benutzer und Standorte? Zwei Büros kosten mehr Aufwand als eins.
- Wie komplex ist Ihre IT? Ein reiner Microsoft-365-Betrieb ist einfacher als ein eigener Server mit Fachsoftware, Warenwirtschaft und Zugriff von außen.
- Wie schnell muss jemand reagieren? Innerhalb von acht Stunden zu Bürozeiten ist etwas anderes als innerhalb einer Stunde, auch nachts.
- Wie viel Sicherheit ist dabei? Firewall-Betreuung, Überwachung von Angriffen (XDR/SOC), Backup mit Wiederherstellungstests.
- Welche Pflichten haben Sie? Wer unter NIS2 fällt oder sensible Daten verarbeitet, braucht mehr Dokumentation und Nachweise.
- Vor-Ort-Einsätze. Manche Anbieter berechnen Anfahrten extra. In Luxemburg mit Pendlerverkehr auf den Hauptachsen ist das kein Detail.
Versteckte Kosten: Was im Angebot oft fehlt
Ein günstiger Preis pro Arbeitsplatz sagt wenig, wenn die Hälfte extra kostet. Fragen Sie gezielt nach:
- Einrichtungsgebühr (Onboarding). Was kostet die Übernahme Ihrer IT am Anfang?
- Leistungen außerhalb der Pauschale. Was ist ausdrücklich nicht enthalten? Neue Rechner einrichten? Einsätze vor Ort? Hilfe bei der Fachsoftware?
- Zuschläge. Abends, am Wochenende, im Notfall.
- Lizenzen. Microsoft 365, Backup-Software, Virenschutz – sind die enthalten oder kommen sie dazu?
- Preisanpassungen. Unter welchen Bedingungen darf der Anbieter den Preis erhöhen?
- Ausstieg. Wie lange ist die Laufzeit, wie lang die Kündigungsfrist? Bekommen Sie beim Wechsel Ihre Dokumentation und alle Zugänge ohne Zusatzkosten?
Rechnen Sie nicht nur einen Monat, sondern zwei bis drei Jahre: Einrichtung, laufende Pauschale, Lizenzen, typische Zusatzleistungen. Erst dann sind zwei Angebote vergleichbar.
Woran Sie ein faires Angebot erkennen
- Es ist klar, was drin ist und was nicht. Schriftlich, nicht nur im Gespräch.
- Reaktionszeiten stehen im Vertrag. Mit Uhrzeiten und Wochentagen.
- Zusatzarbeiten werden vorher abgestimmt. Keine Überraschungen auf der Rechnung.
- Es gibt einen Bericht. Sie sehen, was gemacht wurde: Updates, Warnungen, Tickets.
- Der Anbieter schaut sich Ihre IT an, bevor er einen Preis nennt. Ein Preis „ohne Hinsehen“ ist entweder zu hoch angesetzt oder enthält später Nachforderungen.
So bietet Local-IT-Partner Luxembourg an
Wir rechnen IT-Betreuung als Pauschale pro Arbeitsplatz und Monat ab. Den Preis nennen wir nach einem kostenlosen IT-Check, bei dem wir uns Ihre Umgebung ansehen. So zahlen Sie nicht für Leistungen, die Sie nicht brauchen. Es gibt vier Pakete (Stand November 2026):
- Essential – reine Überwachung Ihrer Systeme, kein Helpdesk.
- Basic – Remote-Support mit unbegrenzten Tickets, Patch-Management, Managed Antivirus, Inventar und Monatsreport. Reaktion innerhalb von 8 Stunden, Mo–Fr 8–17 Uhr.
- Business – alles aus Basic, dazu 24/7-Überwachung, Managed Firewall, Betreuung von Microsoft 365 und ein fester Ansprechpartner mit Quartals-Review. Reaktion innerhalb von 4 Stunden, Mo–Fr 7–19 Uhr, 99,5 % Verfügbarkeit.
- 24-7 – alles aus Business, dazu Notfall-Hotline rund um die Uhr, Managed XDR mit SOC, jährliche Notfallübung (Disaster Recovery) und ein Notfallhandbuch. Reaktion innerhalb von 1 Stunde, 24/7/365, 99,9 % Verfügbarkeit.
Managed XDR lässt sich auch einzeln pro Endgerät dazubuchen. Die Laufzeit beträgt 12 Monate bei monatlicher Abrechnung und 3 Monaten Kündigungsfrist. Alle Details auf der Seite Pakete.
Sie haben schon einen Dienstleister und überlegen zu wechseln? Wie eine Übernahme abläuft, steht unter IT-Dienstleister wechseln.
Häufige Fragen
Was kostet IT-Betreuung pro Arbeitsplatz in Luxemburg? Feste Marktpreise für Luxemburg gibt es nicht öffentlich. Ratgeber aus Frankreich nennen ca. 20 bis 120 € netto pro Arbeitsplatz und Monat, je nach Betriebsgröße und Leistungsumfang. Ein seriöses Angebot gibt es erst, wenn sich jemand Ihre IT angesehen hat.
Ist eine Pauschale teurer als Abrechnung nach Stunden? Nicht unbedingt. In ruhigen Monaten zahlen Sie mit Stundenabrechnung weniger, bei einer größeren Störung schnell deutlich mehr. Die Pauschale macht die Kosten planbar und enthält Vorsorge wie Updates und Überwachung, die Ausfälle verhindern.
Warum nennt Local-IT-Partner Luxembourg keine Preise auf der Website? Weil der Preis vom Zustand Ihrer IT abhängt. Nach dem kostenlosen IT-Check wissen beide Seiten, was zu tun ist, und Sie bekommen einen festen Preis pro Arbeitsplatz.
Sind Microsoft-365-Lizenzen in der Pauschale enthalten? Lizenzen sind bei den meisten Anbietern ein eigener Posten. Fragen Sie bei jedem Angebot ausdrücklich danach, damit Sie vergleichbare Zahlen haben.
Wie lange bin ich an den Vertrag gebunden? Bei Local-IT-Partner Luxembourg beträgt die Laufzeit 12 Monate mit 3 Monaten Kündigungsfrist, abgerechnet wird monatlich.
Kostenlosen IT-Check vereinbaren: Rufen Sie uns an
Sie wollen wissen, welches Paket zu Ihrem Betrieb passt und was es kostet? Rufen Sie Local-IT-Partner Luxembourg an: +352 20 60 12 44 (Mo–Fr 7:30–17:30). Wir vereinbaren einen kostenlosen IT-Check, schauen uns Ihre Arbeitsplätze, Server und Zugänge an und machen Ihnen danach ein festes Angebot pro Arbeitsplatz. Mehr zur IT-Betreuung oder direkt über das Kontaktformular.
Quellen
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Wir beraten Sie gerne persönlich zu Managed IT und anderen IT-Themen.
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